STADLPOST

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2. Oktober 2017

Ein Stern, ein Flug und viel Musik beim Musi-Fest

Talente die begeistert haben, Wetter wie im Sommer und Stars die immer wieder aufs neue überraschen. Auch in seiner 18. Auflage hatte das Musi-Fest einiges zu bieten.

 

Als Veranstaltung ist das Musi-Fest in Umag seit langem etabliert und für viele der Höhepunkt des Jahres. Daher waren die rund 2.000 Gäste die sich auch heuer wieder zum viertägigen Musikfest in Umag einfanden auf vieles, das sie zum Großteil bereits kannten, vorbereitet:

Hotels im gehobenen Standard, eingebettet in eine parkähnliche Anlage am Strand, wo die Uferpromenade zu ausgedehnten Spaziergängen bei noch immer fast sommerlich warmen Temperaturen von bis zu 25 Grad einlädt. Tagsüber schöne Ausflüge ins kroatische Umland, gute Verpflegung und immer umgeben von gut gelaunten Musikbegeisterten mit denen man sich auch mal über die Erlebnisse des bisherigen Konzertjahres und seine Lieblingskünstler austauschen kann. Die Zeltanlage in der die allabendlichen Konzerte stattfinden ist nur einen Steinwurf entfernt von den Hotels, da und dort läuft man auch mal einem der Musiker über den Weg, die hier auch gerne vor und nach ihren Auftritten ein wenig ausspannen.

„So weit, so gut. Weniger darf man von einem Musi-Fest auch nicht erwarten“ werden jetzt viele sagen, die schon einmal dabei waren. Immerhin sind weit mehr als die Hälfte Stammgäste, die teilweise schon mehr als zehn oder 15 Mal mit von der Partie waren, die sich schon liebevoll die „Musi-Familie“ nennt.

 

Ein Stern geht auf?

Nachwuchs-Wettbewerbe gibt es – zum Glück! – einige, wie beispielsweise den Sommer-Hitkönig bei „Immer wieder Sonntags“, den Grand Prix für Schlager & Volksmusik, die Goldene Alpenkrone, den Wettbewerb beim Alpenländischen Musikherbst, oder auch das Talentecasting das inzwischen als Auftakt zum „Musi-Fest“ nicht mehr wegzudenken ist. Eingefleischten Fans waren die Namen der auftretenden Künstlerinnen und Künstler schon vorher ein Begriff: Andreas Schweighofer, Natalie Holzner und Bernard Mattee eröffneten den Bewerb mit toller Stimmung im Publikum und durchwegs sehr guten Punktewertungen der Jury die unter anderem mit STADLPOST-Herausgeberin Astrid Schwenner und Andy Zahradnik („Mister Hitparade“ und Gastautor der STADLPOST) oder Wilfried Wiederschwinger vom Nockalm Quintett prominent besetzt war.

 

 

Doch dann kamen zwei die sich einen harten Kampf um die Gunst der Jury lieferten und schließlich mit Punktegleichstand den Wettbewerb beendeten. Zuerst konnte Johannes Niggl die Fans mit seinen zwei Liedern voll mitnehmen und anschließend war auch Elisabeth Kreuzer in der Gunst des Publikums ganz weit vorne. Wer aber genau beobachtet hatte, konnte einen kleinen Vorteil für den 18-jährigen Johannes (2015 war er bereits Sommer Hitkönig) erahnen. Und spätestens nachdem er per Publikumsentscheid auch dieses Talentecasting für sich entschieden hatte war klar: er hat die Herzen der „Musi-Fest-Fans“ gewonnen. „Es waren alle super, aber beim Johannes ist einfach ganz speziell der Funke übergesprungen“ meinte ein Besucher gegenüber der STADLPOST. Man könnte fast meinen, ein kleiner Stern ist aufgegangen.

 

Ein Flug für die Fans

„Leider wurde der Flug mit dem Fantasy hierher kommen sollten ersatzlos gestrichen“ – Freunde hat sich Veranstalter Sepp Schreder von ACR Reisen mit dieser Ansage am zweiten Konzertabend keine gemacht. Allerdings konnte er gleich ergänzen: „Also haben sie sich einfach ein Privatflugzeug gechartert und sind pünktlich für ihren Auftritt hier“. Nach einem kurzen Moment in dem sich alle fragten ob das jetzt ein Scherz war, kannte der Jubel fast keine Grenzen mehr.

Veranstalter, Künstler und Management hatten alles getan um diesen Auftritt für ihre Fans möglich zu machen – und diese dankten es ihnen mit einer Wahnsinns-Stimmung bis tief in die Nacht.

 

Viel Musik

Auch heuer glänzte das „Musi-Fest“ in seiner bereits 18. Auflage mit einem abweschlungsreichen Programm: Alessa, das Nockalm Quintett, Steirerbluat, die Himmelberger und Fantasy sorgten an den ersten beiden Abenden für ausgelassene Schlagerstimmung. Der „Oberkrainer Abend“ mit den Alpenoberkrainern, den Polka Mädels und Saso Avsenik und seinen Oberkrainern sorgte für ausgelassene Volksfeststimmung und am Schlussabend konnten Vanessa Mai und die Edlseer für einen gelungenen Abschluss sorgen.

 

 

Das Musi-Fest 2018 schreit auf jeden Fall nach Wiederholung. Diese gibt es bereits nächstes Jahr mit Top-Stars wie Nik P., Andy Borg und vielen mehr. Weitere Informationen finden Sie hier.