STADLPOST

© Kristian Schuller
20. Oktober 2017

Atemlos in der „Achterbahn“

Heiß, heißer, Helene: Wer sich noch an ihre  Auftritts-Premiere 2005 in Florian Silbereisens Sendung „Hochzeitsfest der Volksmusik“ erinnert, wird jetzt Bauklötze staunen.

 

 

So extrem sexy und freizügig hat sich Helene Fischer noch nie präsentiert! Sang sie mit Flori damals noch brav im Rüschenkleid „Liebesgrüße aus Ungarn“, geht es jetzt doch recht schnell zur Sache. In ihrem ersten offiziellen Musikvideo seit „Atemlos“ räkelt sie sich lasziv in den Händen ihrer Tänzer, den Mund knallrot wie die pure Sünde. Ihr blondes Haar flattert verführerisch zur Melodie. Für die hautengen Glitzer-Hotpants bräuchte sie eigentlich einen Waffenschein! Von der blanken Rückenansicht ganz zu schweigen.

 

 

Mit diesem Aufzug verweist sie Kolleginnen wie Andrea Berg, die ja gelegentlich ebenfalls einen Hang zu Schaftstiefeln hat, ganz klar in die zweite Reihe. Auch musikalisch wagt die Sängerin den Sprung nach vorn, das hat mit Schlager im klassischen Sinn nichts mehr zu tun. Ganz klar: Helene will alles und sie will auch die Jugend. Das geht nun mal eher mit harten Beats als mit Balladen. Die Frage sei aber erlaubt: Wieviel Helene steckt noch in dem neuen Helene-Musikvideo? Gut möglich, dass sie mit ihrer erotisch-aufgeladenen Dance-Floor-Darbietung so manchen Fan der ersten Stunde zumindest etwas verwirren wird. Wir werden ja sehen, wie schnell ihr Song in den Charts nach oben gehen wird.

 

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