STADLPOST

© Foto: privat
23. Oktober 2017

Willy Lempfrecher und sein großes Herz

Er ist nicht nur in Südtirol eine musikalische Größe. Auch in Deutschland freut sich Willy Lempfrecher über eine stetig wachsende Fangemeinde.

 

Für Stadlpost suchte der Sänger, der auf einem selbst restaurierten Schloss bei Klausen lebt, einige Fotos aus seinem Privatfundus heraus. Wir berichteten ja bereits in Ausgabe 6, dass es sich bei dem Musik-Professor um einen großen Hundefreund und Tierschützer handelt. Dieser Aspekt ist ihm so wichtig, dass er den Geschöpfen dieser Welt auf seinem neuen Album sogar ein Lied widmet. Und zu seinem großen Glück ist sein Enkelsohn ebenfalls ein engagierter Tierfreund. Willy Lempfrecher zu STADLPOST:
„Aaron ist mittlerweile acht Jahr alt und der Hundenarr schlechthin. Ebenso wie meine Adoptivtochter Christina. Die Tierliebe liegt wohl in meiner Familie. Die Hundevernarrtheit Aarons erinnert mich an meine Kindheit. Kaum etwas war mir wichtiger. Ich hatte mehrere Hunde und kaufte mir irgendwann sogar den Bruder des ,Schäferhund-Weltmeisters’. Damals gleich teuer wie mein neuer Opel Rekord. Ich mache meistens einen großen Bogen um Tierheime, denn ich würde am liebsten alle armen Geschöpfe mitnehmen.

 

Das Lied „Wir nennen ihn Barry“ kommt auf die neue CD, die im Januar auf den Markt kommt. Wir verfilmten es letzte Woche mit Hans Jöchler und Karl Krajic von MCP/MelodieTV. Es geht dabei um Tiere die wie ein Spielzeug  „organisiert“ werden und die letzten Endes sogar ausgesetzt werden, wenn sie nicht die Erwartungen der Menschen erfüllen.  Es liegt mir am Herzen dahingehend etwas für den Tierschutz zu tun“, so der Südtiroler, der übrigens auch als Manager sehr erfolgreich ist. Seine Meinung zum traurigen Thema „Massentierhaltung“: „Mit einer bewussten, besseren Wahl beim Kauf des Fleisches können wir den Massentierhaltern ein wenig aufzeigen, dass es mit Tierquälerei auf Dauer nicht am lukrativsten gehen kann. Es wäre ja schon viel Gutes getan, wenn den Tieren das Leben erleichtert würde und der Zugang zum Tode im Fließbandverfahren nicht so unvermittelt aufgeklatscht würde. Einfach erschreckend was Menschen sich erlauben!“

 

Toll auch, dass wir ein Foto aus der Anfangszeit des Künstlers zu sehen bekommen. Ein Foto zeigt Willy 1976 mit der Formation „Die lustigen Ahrntaler“ – mit dieser Gruppe hat er auch eine Langspielplatte aufgenommen. Der ganz große Durchbruch blieb ihm damals noch verwehrt. Aber seit seinem Sensations-Album „Die letzte Rose“ ist ja auch dies nun geglückt!

Das aktuelle Album sowie sein Buch „1.000 Fragen“ können Sie hier bei uns bestellen.

 

 

Im gesamten deutschen Sprachraum, aber auch in den Niederlande und Elsass, wurden und werden inzwischen Fanclubs gegründet. Wer mehr darüber wissen will, kann sich anmelden bei lewi.fanpost@gmail.com

 

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