STADLPOST

© Anita Bresser / Universal Music
25. Oktober 2017

Beatrice Egli: Das große Exklusiv-Interview – mit „Wohlfühlgarantie“!

Beatrice Egli hat am vergangenen Freitag (20.10.2017) mit „Herz an“ den ersten Single-Vorboten aus ihrem für Februar 2018 zur Veröffentlichung geplanten neuen Album „Wohlfühlgarantie“ entsandt. Und der Vorverkauf für die gleichnamige, im Herbst 2018 startende Tournee läuft ebenfalls bereits auf Hochtouren.

Anlässlich des Erscheinens ihres neuen Titels „Herz an“, den es seit einigen Tagen als Single-CD zu kaufen gibt, hat Beatrice Egli dem Online-Magazin www.smago.de sowie der Stadlpost ein exklusives Interview gewährt.

 

 

Hallo Beatrice, am 16. Februar 2018 erscheint Deine neue CD „Wohlfühlgarantie“.  Wie sieht ein ganz persönlicher Wohlfühltag im Leben von Beatrice Egli aus?

Das ist eigentlich das Schöne: Ich kann nicht sagen, der muss „so“ oder „so“ sein. An jedem Tag habe ich ein anderes Gefühl, was ich brauche. Manchmal möchte ich den Berg schnell hoch und zweitausend Höhenmeter schaffen, und manchmal möchte ich am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Die Wohlfühlgarantie kann insofern sehr vieles bedeuten, es kommt auf den Tag an. Beim Albumshooting in Rom war ich übrigens eher aktiv, da bin ich zum Beispiel spontan in einen See gesprungen. Wir hatten damals sehr viel Spaß, dazu gehört auch ein Freiheitsgefühl. Die kindliche Leichtigkeit finde ich auch reizvoll.

Du stehst für jungen, frischen Schlager. Wenn Du könntest – würdest Du Deinen Auftritt beim Grand Prix der Volksmusik im Rückblick lieber ungeschehen machen?

Alles im Leben – was ich gemacht habe, wie ich aufgewachsen bin – hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Dass man manchmal Dinge sieht, bei denen man die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, gehört zum Reifeprozess dazu. Es wäre komisch, wenn das nicht so wäre. Von daher stehe ich auch voll zu meiner Vergangenheit. Es ist schön, wenn man sieht, dass ich Riesenschritte nach vorn gemacht habe. Ich werde also nicht nur älter, sondern auch erfahrener.

In dem Zusammenhang – hat sich Lys Assia für ihre stupiden Äußerungen („zu dick“, „unprofessionell“ …) jemals bei Dir entschuldigt?

Nein das hat sie nicht – muss sie auch nicht. Was ich aus der Sache gelernt habe, ist, dass jeder seinen Weg machen muss, mit dem er sein Glück findet. Man muss einen Weg finden, dass jegliche Äußerungen von extern einem nichts anhaben können.

Wärst DU zu einer Versöhnung bereit?

Wir sind nicht wirklich zerstritten – so ist es nicht. Wir haben uns auch schon wieder gesehen. Es ist ein normales „Guten-Tag-Verhältnis“, man kennt sich. Wir sehen uns nicht so oft, nachtragend bin ich aber nicht. Das Leben findet morgen statt – ich bin zukunftsorientiert. Die Geschichte hat mich selbstbewusster gemacht und mich getrieben.

 

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